Investitionen aus dem Ausland gehen zurück
By Matthias on Apr 15, 2009 in Wirtschaft
Von wegen Wachstum ohne Ende. Während man in China nicht müde wird zu betonen, dass es nur sehr geringe Auswirkungen der Finanzkrise gibt, stellen sich die eigentlichen Fakten doch deutlich anders. Denn die Investitionen aus dem gesamten Ausland gehen zunehmend zurück. In direkter Form haben um rund ein Fünftel nachgegeben.
Übrig geblieben ist ein Gesamtvolumen in Höhe von 16,4 Milliarden Euro, die von Unternehmen aus aller Welt in die Volksrepublik gebracht werden. So jedenfalls sind die derzeitigen Meldungen aus dem Handelsministerium in Chinas Metropole Peking. Wie gravierend der Rückgang der Investitionen tatsächlich ist, lässt sich an den Zahlen aus dem Jahr 2008 ablesen. Vor rund einem Jahr belief sich das Plus noch auf mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mit einem Rekord kann China aber wieder einmal aufwarten. Denn das Minus bei den Auslandsinvestitionen ist bis dato unerreicht gewesen. Für das chinesische Bruttoinlandsprodukt sieht es dennoch rosig aus. Der Zuwachs wird sich aller Voraussicht nach bei mindestens sechs Prozent halten. Sollte der Wert jedoch unter 6,8 Prozent am Ende landen, wäre auch dies ein Negativ-Rekord, der zuletzt vor 17 Jahren erreicht wurde.
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