Printmedien sollen in China neu aufgestellt werden
By Matthias on Apr 7, 2009 in Kultur
Ein wenig erstaunlich ist es schon. Immer genau dann, wenn gerade einmal wieder Kritik an bestimmten Vorgehensweisen der Regierung in Peking aufkommt, macht man kurze Zeit später mit Reformen von sich reden. So will man in China nun auf dem Sektor der so genannten Printmedien endlich Privatisierungsprozesse vorantreiben, dabei will man sich angeblich sich erneut stark an westlichen Marktbedingungen orientieren.
Zukünftig soll es in der Volksrepublik also private Verleger geben, heißt es in der Pressebehörde des Landes. Insbesondere aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit verspricht man sich von dieser Umsetzung in Richtung privater Marktwirtschaft deutliche Verbesserungen und Vorteile. Im bestmöglichen Fall könnte dies bedeuten, dass in China binnen fünf Jahren maximal sieben Verlage neu gegründet werden könnten.
Wenigstens gehen die derzeitigen Pläne in diese Richtung. Aber China wäre eben nicht China, wen es n nicht wie immer schon jetzt Einschränkungen gäbe. So sollen die Magazine, Zeitschriften und Tageszeitungen nicht in Gänze rein der freien Marktwirtschaft unterliegen. Ganz will man sich den Einfluss der Regierung nicht nehmen lassen.
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