Subventionen für Solarwirtschaft sollen steigen


Wer als Weltmacht Wert auf seinen Ruf in Sachen Fortschritt legt, muss sich eben nicht nur als Exportweltmeister verdingen. Die Regierung in Peking will nun auch im Bereich der erneuerbaren Energie und der Solarkraft deutlich mehr Engagement erzielen. Subventionen sollen dafür sorgen, dass chinesische Unternehmen auf dem Sektor regenerativer Energien mehr Einsatz leisten. Wer Solaranlagen mit einem Minimum von 50 KW Leistung betreibt, soll pro Watt mit einer Summe von umgerechnet rund drei US-Dollar gefördert werden durch die Regierung.

Das Subventionsprogramm soll insbesondere für öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulgebäude Alternativen bei der Energieerzeugung und dem Verbrauch schaffen. Geplant wird derzeit ein so genanntes „Solardach-Programm“, mit dem die politische Führung Solarenergie interessanter machen soll. Die Umorientierung ist wichtig. Denn noch immer erzeugen vor allem Kohlekraftwerke Strom in China.

Rund drei Viertel gehen auf das Konto dieser Energiegewinnung. Die chinesischen Solarkonzerne sollen nun statt wie bisher im Export tätig zu sein, zunehmend im Inland die Technik voranbringen. Innerhalb der nächsten 12 Jahre will die Regierung die erneuerbaren Energien von einem augenblicklichen 16-Prozent-Anteil am Gesamtvolumen auf später 23 Prozent ausbauen. Die stark belastete Umwelt in China wird es danken.

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