China bleibt Staatsanleihen aus USA treu


Über einen Mangel an Interesse muss man sich in den USA derzeit zum Glück nicht machen, wenn es um den Bereich der Staatsanleihen geht. Wenigstens ein Thema, bei dem es Sicherheit gibt. Und wieder einmal ist es die Volksrepublik China, die sich als Finanzgeber erweist. Allen Risiken der Krise zum Trotz sind die Stimmen aus der chinesischen Zentralbank eindeutig.

Hu Xiaolian, ihres Zeichens stellvertretende Gouverneurin der Zentralbank, äußerte diesbezügliche Interesse schon im Vorfeld des Londoner G20-Treffens, das im kommenden Monat stattfinden wird. Wertpapiere vom US-amerikanischen Markt seinen für ihre Bank auch in Zukunft eine gutes Investitionsfeld, auf das man nicht verzichten werden im Rahmen des Devisen-Managements in China. Das Risiko für Verluste sei bei den US-Staatsanleihen nach wie vor überschaubar gering.

Inwieweit die Versicherung der amtierenden US-Außenministerin Hillary Clinton für diese Statements aus China mitverantwortlich ist, kann man nur erahnen. Clinton hatte im Februar während ihres Staatsbesuchs versichert, dass die Staatsanleihen ihrer Heimat auch weiterhin ein sicheres Investment seien. Sie hoffe darauf, dass China auch in Zukunft in die so genannten „Treasuries“ investiert. Wenigstens diesbezüglich muss sich in den USA also niemand Sorgen machen.

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