Broker-Ausbildung in China soll bald kommen


Wenn man so will, bringt diese Studie eine Einsicht zutage, dank derer man sich eigentlich über gar nichts mehr wundert. Gut 60% der Aktienhändler in China verfügen über keine adäquate Ausbildung. Und dennoch transferieren viele der Broker in China jeden Tag aufs Neue im schlimmsten Falle Milliarden. Mit dem Ergebnis, dass die Aktien des Landes in vergangenen Jahr rund um 65 Prozent ihres bisherigen Wertes nachgegeben haben.

Irgendwie merkwürdig wirkt in diesem Kontext vor allem die Tatsache, dass die Regierung der Volksrepublik so stolz auf die ach so strenge Finanzaufsicht ist. Wenigstens jetzt, nach der Krise, will man aber nun den selbst ernannten Brokern das Leben schwer machen. Es soll schon bald eine Ausbildung mit festgelegten Standards und Inhalten geben, die zukünftig mehr Sicherheit beim Aktienhandel bringen sollen für die Unternehmen und vor allem die Anleger selbst.

Darüber hinaus sollen die ausgebildeten Experten für Wertpapiere- und Börsengeschäfte später statt für mehrere, nur noch für einen Arbeitgeber tätig sein. Fraglich ist allerdings, ob diese Maßnahmen wirklich ausreichend sind, solange das an sich tatsächlich strenge Finanzrecht nicht in notwendiger Form umgesetzt wird. Anders als in vielen anderen Ländern konnte sich die Börse China allerdings inzwischen wieder in vielen Bereichen verbessern.

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