China überholt BRD im Web


Was hat das Krisenjahr 2008 nicht alles für Veränderungen mit sich gebracht. Insbesondere die Volksrepublik China konnte trotz aller negativen Auswirkungen in vielen Bereichen dennoch Verbesserungen und neue Rekorde erzielen. Einerseits ist da die beanspruchte Stelle als Exportweltmeister, andererseits sind das neuen Zahlen aus dem Bereich des Internets. Denn auch dort macht China Deutschland einmal mehr Konkurrenz, die sich sehen lassen kann.

Bisher fand sich die Bundesrepublik bei der Menge der Internetadressen auf dem zweiten Platz ein, direkt hinter den Seiten mit der internationalen Endung „.com“. doch 2008 wuchsen die virtuellen Angebote aus deutschen Landen nur noch um etwa 7% auf einen aktuellen Wert von etwa 12,4 Millionen Webseiten. Im gleichen Zeitraum ging es in China auch hier deutlich voran: Laut Verisign, einer chinesischen Firma für Internetseiten-Registrierungen, stiegt die Zahl der Domains mit „.cn“-Endung 2008 um ansehnliche 58 Prozent und beläuft sich inzwischen auf 12,9 Millionen.

Bis ganz an die Spitze wird es China auf diesem Gebiet aber bei allem Eifer und der Rekordverliebtheit der Regierung nicht so schnell schaffen. Denn die Nummer eins bei den Registrierungen hat mit insgesamt gut 78,5 Millionen Seiten im Internet doch einen gehörigen Abstand. Auf Ebene der Länderdomains hat China aber fraglos einmal mehr eine beachtliche Bestmarke erreicht. International sind übrigens etwa 177 Adressen in der virtuellen Welt registriert.

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