Sorgen bei der WHO wegen Chinas Vogelgrippe
By Matthias on Feb 18, 2009 in Sonstige News
So gerne man bei den Behörden lieber etwas anderes verlautbaren ließe: Gebannt ist das Risiko einer möglichen globalen Vogelgrippe-Welle bis dato nicht. So jedenfalls sieht es bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Eine Pandemie könnte sich aus den derzeitigen Fällen der Viruserkrankung in der Volksrepublik durchaus entwickeln. Bei den Vereinten Nationen sieht man die Lage deshalb als ernst an, weil sich das Virus bei der weltgrößten Population von Geflügel – eben der chinesischen – scheinbar fest verankert hat.
So besteht auch augenblicklich eine internationale Bedrohung, wie es in Peking vom WHO-Experten Hans Troedsson bestätigt wurde. Das Virus verbreitet sich in seinem Auftreten deutlich schneller als in früheren Phasen und auch die Heftigkeit, mit der die Erkrankung ausbricht, wird als vehementer bezeichnet. Mitverantwortlich sei die Lage in der chinesischen Landwirtschaft. Es müssten dringend prophylaktische Maßnahmen ergriffen werden.
Zudem müsse mehr Geld in die Erforschung des Virus und seiner Verbreitungsformen investiert werden. Denn die Geflügelseuche mutiert, möglich sei daher auch eine Veränderung, die eine Ansteckungsgefahr zwischen Menschen nach sich ziehen könnte. Fünf Vogelgrippe-Fälle beim Menschen gab es bisher in diesem Jahr, regionale Bezüge zwischen den Fällen gab es nicht. So liegt nahe, dass die Vogelgrippe-Erreger an vielen Orten zugleich ausbreitet.
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