China will von Frankreich Kaiserzeit-Reliquien zurück


Ende Februar werden viele Habseligkeiten des verstorbenen französischen Modeschöpfers Yves Saint Laurent unter den Hammer des Auktionators kommen. Der Designer war bekannt für seine Sammelleidenschaft. An sich auch kein besonderes Problem. Gäbe es da nicht die Forderung des chinesischen Außenministeriums. Denn angeblich befinden sich unter den Besitztümern auch zwei Skulpturen, die in China gestorben wurden.

Genauer gesagt, geht es um zwei Bronzeskulpturen. Dabei handelt es sich zum einen um den Kopf eines Kaninchens und um den einer Ratte, zwei in China wichtige Tiere. Die Skulpturen stammen aus der Kaiserzeit. Das Ministerium forderte nun die Rückgabe der Kostbarkeiten, die angeblich im Zuge von Plünderungen im Jahr 1860 durch britische und französische Soldaten aus China entwendet worden sind.

Der Wert der Gegenstände wird von Kunstsachverständigen auf bis zu 10 Millionen Euro geschätzt. Natürlich geht es dem Ministerium vor allem um die Bewahrung chinesischen Kulturgutes. Die Stücke seien ohnehin schon zu lange in Privatbesitz gewesen und müssten nun endlich der Allgemeinheit in China zugeführt werden als wichtige Erinnerungsstücke an die besagte Herrschaftszeit des Kaisers.

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