Alarmstufe eins wegen Notstandes in China


In anderen Teilen der Welt sind es derzeit eher der unaufhörliche Regen und Schneechaos, die Land und Leute in Aufregung versetzen. Nicht so in der Volksrepublik China. Dort herrscht seit einiger Zeit in verschiedenen Regionen eine gravierende Dürrephase vor, die inzwischen zu einem echten Notstand beim Wasser gesorgt hat laut Berichten aus dem Regierungsumfeld.

Nachdem zunächst „nur“ der Notstand zweiter Kategorie ausgerufen worden war, ist dies inzwischen auf Stufe eins korrigiert worden. Acht Provinzen hat es besonders schlimm getroffen. Dort sollen nun Experten schauen, wie der Wassermangel schnellstmöglich unter Kontrolle gebracht werden kann. die Regionen in den östlichen und nördlichen Teilen des Landes werden einstweilen mit Hilfsgütern sowie wichtigem technischen Gerät beliefert, um erste wichtige Maßnahmen zu ergreifen.

Um die Relationen der momentanen Lage zu erkennen, hilft ein historischer Vergleich. So hart hatten es die Einwohner in den Provinzen wie Henan, Shandong und zudem der Hauptstadt Peking bereits seit weit über 50 Jahren nicht mehr. Mehr als vier Millionen Chinesen seien derzeit von der Dürre direkt durch Wassermangel betroffen. Allein bei der winterlichen Ernte von Weizen sind Berichten zufolge bereits mehr als 40 Prozent vernichtet worden durch die schlechten Bedingungen.

3 Comment(s)

  1. Hier in Tianjin hat es seit Mitte Oktober nur einmal geschneit. Die Luftqualität ist entsprechend unterdurchschnittlich, hervorgerufen auch durch die Kohleheizwerke, die sich direkt in der Stadt befinden sowie die Asche von Millionen von Knallkörpern, die zum Frühjahrsfest gezündet wurden. Die Winter in Nordchina sind generell die trockenste Zeit des Jahres, doch die derzeitige Wetterperiode gleicht eher einem Wüstenklima.

    Bytesource | Feb 7, 2009 | Reply

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