Regierung geht weiter gegen unerwünschte Webseiten vor
By Matthias on Jan 23, 2009 in Internet
Im Kampf gegen die Pornobranche greift die Regierung Chinas nun allmählich auch im Internet wieder zu härteren Maßnahmen, schließlich soll nach eigener Aussage die Jugend geschützt und eine Verrohung der Sitten verhindert werden. Mittlerweile sind Presseberichten und offiziellen Verlautbarungen des Staatsrates zufolge mehr als 40 Menschen verhaftet worden im Zusammenhang mit Internetseiten pornografischen Inhalts.
Webseiten mit vulgären und sexuellen Inhalten werden konsequent dicht gemacht. Die Regierung selbst spricht inzwischen von etwa 1250 Internetseiten, die geschlossen wurden, juristische Konsequenzen drohen grundsätzlichen allen chinesischen Betreibern auf diesem speziellen Gebiet. Und auch weiterhin will die Regierung mit aller Strenge gegen das Aufkeimen der Branche im eigenen Land vorgehen. Dabei kommt es immer wieder auch zu Auseinandersetzungen mit den Betreibern von Suchmaschinen wie etwa Google.
Dort prallt die Kritik der Regierung in Peking jedoch größtenteils ab, man sei nicht fähig, die unerwünschten Inhalte umgehend zu löschen. Auch in anderen Bereichen werden Portale und insbesondere Blogs geschlossen, wenn man sich auf ihnen kritisch zu den Aktionen der Partei äußert und dahinter vor allem die Einschränkung der Meinungsfreiheit für die Bürger vermutet.
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