Bambus für Chinas Pandas Mangelware
By Matthias on Jan 20, 2009 in Umwelt
In der Volksrepublik macht man sich neuerdings zurecht große Sorgen um das tierische Wahrzeichen des Landes. Die Pandabären sind das neue Sorgenkind der Menschen, denn immer öfter finden die possierlichen Tierchen nicht mehr in ausreichenden Mengen ihr einziges Grundnahrungsmittel: Den Bambus.
Nach den Erdbeben und der fortschreitenden Umweltverschmutzung zugunsten des wirtschaftlichen Aufschwungs, hat es bereits in freier Wildbahn erste Todesopfer gegeben, wie die zuständigen Behörden mit Bedauern mitteilen mussten. Doch nicht nur bei den frei lebenden Pandas ist das Leben mittlerweile schwieriger geworden. In der Panda-Station von Wolong sind viele der Tiere noch immer verstört seit den Erdbeben. Fast die Hälfte der Gehege sind zerstört worden im Mai des vergangenen Jahres.
Eine große Menge der Bambushaine ist unter den Trümmern im Land verschüttet worden, die Tiere kommen nicht mehr unter normalen Bedingungen an ihre Nahrung. Für die Forschungsstation gestaltete sich die Lage so dramatisch, dass man sich gezwungen sah, bis auf sieben Pandas die restlichen 143 Exemplare aus Sicherheitsgründen in Zoos und andere Station brachte, um ihr Überleben zu sichern. So schlimm stand es um die Pandas zuletzt vor 25 Jahren in China.
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