China verweist Deutschland auf undankbaren vierten Platz


Fast könnte man Parallelen zu den Olympischen Spielen aus dem vergangenen Sommer ziehen. Denn auch damals verwies China die Bundesrepublik des Öfteren auf die Plätze. Aktuell geht es jedoch weniger um sportliche Höchstleistungen als um die Position auf den Spitzenplätzen der Wirtschaftsnationen. Bisher belegte Deutschland hierbei eine ganze Weile lang stets den dritten Platz.

Doch nun hat die Volksrepublik den Sprung aufs Treppchen geschafft. Mit einem Wachstum von nachgebesserten 13 Prozent im Jahr 2007 (laut aktuellen Zahlen des Pekinger Statistikamtes) blickt die Nation auf das höchste Wachstum seit 1993 und überflügelt somit Deutschland. Beim chinesischen Bruttoinlandsprodukt bestehen nun vorbildliche Werte in Höhe von umgerechnet 2,8 Billionen Euro, dies liegt mehr als 3 Prozent über dem letzten Stand.

In der Bundesrepublik liegt der Nominalstand des BIP „nur“ bei 2,49 Billionen Euro, im Vergleich muss man sich somit geschlagen geben. Die Freude über den neuen Platz in der Weltspitze wird jedoch getrübt: Schon vor der endgültigen Auswertung der Zahlen für das Jahr 2008 ist klar, dass auch China beim Wachstum in den einstelligen Bereich auf etwa neun prozent abgerutscht sein wird, so zumindest die Expertenmeinungen.

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