Babynahrung-Prozess könnte mit Todesstrafe enden
By Matthias on Dez 31, 2008 in Sonstige News
Der Skandal war einer der größten des ganzen Jahres 2008. in dder ganzen Welt regten sich die Gemüter, nachdem aufgrund einer Verseuchung von spezieller Babynahrung nicht nur gut 300 000 Kinder erkrankt waren, sondern es sogar zu Todesfällen gekommen war. Das Mittel Melamin war infolge dessen sowohl in China als auch dem Rest der Welt in Lebensmitteln für Kinder gefunden und verboten. Vier der mutmaßlichen Verantwortlichen für die Fehler bei der Produktion in den chinesischen Unternehmen stehen für die Fehler nun in China vor Gericht und müssen befürchten, selbst ihr Leben nach Verkündung des Urteils zu verlieren. Sollten die Manager – unter ihnen auch die Vorstandschefin des betroffenen Unternehmens – einen Schuldspruch zu hören kriegen, könnte die Todesstrafe verhängt werden. Schon jetzt regt sich internationaler Widerstand von Seiten der großen Menschenrechtsorganisationen, die Gefängnisstrafen fordern. Für Beobachter ist dieser Prozess durchaus maßgeblich dafür, ob China die während der Olympischen Sommerspiele verkündete Ausrichtung in Richtung westlicher Lebensweise nun wirklich umzusetzen gewillt ist.
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