China mit an Bord im Kampf gegen Piraten


Immerhin von 100 Schiffen redet man derzeit in den umkämpfen Regionen vor Somalia und im Raum des Indischen Ozeans, über die die Piraten verfügen sollen. Nun wird sich auch die Volksrepublik in den internationalen Kampf gegen die zunehmende Piraterie einreihen, so ist es aus dem Regierungsumfeld in Peking zu vernehmen. Mehrere Kriegschiffe will China laut Außenministeriumsangaben in die Krisenregion vor Somalia senden, um direkt vor Ort im Golf von Aden im Schulterschluss der Nationen mitzuhelfen, um die Seefahrtsrouten in der Region wieder sicher werden zu lassen. Die Rede ist von zwei Zerstörern und einem Versorgungsschiff, die vom Stützpunkt Hainan für zunächst ein Vierteljahr in die von Piraten bedrohte Gegend nach Somalia verlegt werden sollen. Einmal mehr zeigt sich in einer solch schwierigen Situation, dass besondere Momente auch besonderes Vorgehen erforderlich machen. Denn mit dem Einsatz beteiligt sich Chinas Regierung zum allerersten mal mit der eigenen Marine an Einsätzen, die außerhalb der eigenen Hoheitsgewässer vonstatten gehen. Nachdem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen der Verfolgung der Piraten nun zusätzlich auf Festland zugestimmt hatte, steht auch in Deutschland eine Entscheidung über eine Beteiligung am Einsatz aus, nachdem China bereits Maßnahmen ergriffen hat.

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