Erneute Gespräche zwischen Tibet und China möglich


Nachdem erst vor kurzem unter anderem wegen der Gespräche zwischen Frankreichs Präsident Sarkozy und dem buddhistischen Oberhaupt der Tibeter die Stimmung im Dialog zwischen China und Tibet erneut deutlich abgekühlt war, will China nun doch seinerseits nicht die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen kappen. Wirklich entscheidende Veränderungen in der Debatte um die Stellung Tibets in der Volksrepublik sollte dabei aber niemand erwarten, denn schon seit Jahren sind beide Seiten derart verhärtet, dass kaum jemand mit einem Ergebnis der Gespräche in absehbarer für realistisch hält. Bereit sei man in China dann für Gespräche mit dem Dalai Lama ohnehin nur dann, wenn er ein eindeutiges Abrücken von seiner bisherigen politischen Meinung abzurücken bereit sei. Nach Aussage des chinesischen Außenministeriums ist die Haltung des Dalai Lama bezüglich der tibetischen Unabhängigkeit unhaltbar und ungerechtfertigt. Die Ankündigungen der Regierung Chinas kamen auf, nachdem der Ban Ki Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen erneut Peking zu Verhandlungen über den tibetischen Status in der Region gebeten hatte, damit die Krise in China endlich harmonisch gelöst werden könne. Ob er mit einem solchen Ergebnis wirklich rechnet, daran darf man wohl berechtigte Zweifel haben.

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