Chinas Wachstumsprognosen für 2009 deutlich verhaltener


In China selbst will man nur bedingt etwas von schlechteren Bedingungen für die Landeswirtschaft und den Export wissen. Dennoch nimmt die Regierung seit einigen Wochen großangelegte Programme zur Konsolidierung und Konjunkturförderung in Angriff, um die Positionierung des Landes auf dem Weltmarkt weiter auszubauen und die Nation an die Spitze zu befördern. Einen anderen Grund haben die Bemühungen nach Bekanntgabe der Prognosen der Weltbank denn aber wohl darüber hinaus: Die Krise hat nämlich in der Volksrepublik doch drastischere Auswirkungen hinterlassen, als man es zuzugeben bereit ist. Die Weltbank hat die das Wachstum der chinesischen Wirtschaft erheblich nach unten korrigiert. Nach mehreren Jahren mit deutlichem Wachstum im zweistelligen Bereich rechnen die Experten der Weltbank nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von etwa 7,5 Prozent. Maßgeblich verantwortlich für die niedrigste Wachstumsrate seit dem Jahr 1990 ist die schlechte Lage auf dem Immobilienmarkt des Landes. An den Aussichten wird auch das staatliche Konjunkturpaket nichts ändern, dass die Regierung im Umfang von einer halben Billion Euro geschnürt hat für die Zeit bis 2011. die Erwartungen der Weltmarkt beliefen sich bis dato auf immerhin 9,2%.

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