Noch immer nicht genug Aufmerksamkeit für das Thema AIDS


Man muss der Regierung in China zugute halten, dass sich ihre Bemühungen im Rahmen der Bekämpfung weiterer Epidemien deutlich erhöht hat. Ausreichend ist vor allem in einem bestimmten Sektor noch immer nicht. Von dramatischen Anstiegen berichten die Vereinten Nationen in aktuellen Statistiken bei den Erkrankungen mit dem HI-Virus. AIDS ist ein bedenklich großes Thema in der Volksrepublik, ohne dass die nötige Aufmerksamkeit geboten werde.
Seit dem Jahr 2001 ist der Studie zufolge die Zahl der Infizierten bis 2007 in China von vormals 700 000 Fällen auf inzwischen mehr als eine Millionen Erkrankungsfälle angestiegen. Damit hat China in ganz Ostasien die traurige Führungsposition inne. Gründe für die vielen Neuansteckungen sind vielfältig vorhanden. Zunehmend greifen junge Chinesen zu Drogen. Prostitution nimmt ebenfalls weiter stark zu, daraus resultiert eine schnelle Ausbreitung der Immunschwäche AIDS. Ein wichtiger Faktor ist zudem die mangelnde Hygiene in Krankenhäusern, insbesondere bei Transfusionen von Spenderblut. Die Vereinten Nationen fordert vor allem deutlich bessere Aufklärung für die Menschen in China, um die Ausbreitung in der Bevölkerung endlich ernst zu nehmen und die Menschen auf dieGefahren hinzuweisen.

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