Rabatte bei Exportsteuern sollen Wirtschaft ankurbeln


So sehr man im Inland auch versucht, sich in allen erdenklichen Wirtschaftszweigen eigenständig mit allem Wesentlich zu versorgen, so sehr schaut man in China derzeit auf die Lage im Exportgeschäft. Es brummt nicht mehr so, wie man es bisher kannte. Nun ergreift das chinesische Finanzministerium erste Maßnahmen, um die Unternehmen wieder verstärkt zum Export in den Rest der Welt zu animieren. Auf gut 3500 Produkte im Exporthandel will das Ministerium nun steuerliche Rabatteausloben. Dabei geht es unter anderem auch um die in Deutschland so begehrten Kleidungsstücke und Spielwaren mit dem Stempel „Made in China“.
Dabei hatte die Regierung schon im vergangenen Jahr die Nachlässe bei den Exportsteuern angehoben, wenn auch nur minimal, um so die Mehrwertsteuer anteilig zurückzuzahlen an die Unternehmen im Lande. Mit den Exportrabatten will man dem sinkenden Wachstum in der Volksrepublik entgegen wirken, denn zu ersten Mal seit drei Jahren scheint sich der Aufschwung nur in einstelliger Größenordnung zu manifestieren. Zudem will man die steigende Zahl der Konkurse – insbesondere auf dem Sektor der Spielwaren und Konsumelektronik – auf diese Weise durch die finanziellen Entlastungen der Unternehmen eindämmen. Gelingt dies nicht, droht China eine Welle der Arbeitslosigkeit mit mehr als 2,5 Millionen zusätzlichen Menschen ohne einen Job.

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