Neue Ausrichtung bei deutsch-chinesischer Freundschaft


Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul kündigte an, dass die Bundesregierung die Kooperationen in Zukunft mit einer neuen Ausrichtung ablaufen sollen.
Ab sofort gehe es weniger um finanzielle Programme als darum, mit einer strategischen Partnerschaft der gesamten Regierung mit ihren Partnern in China umgesetzt werden. Gemeinsam wolle man wichtige Reformen beginnen und laufende Prozesse zu einem erfolgreichen Ende bringen.
Wichtige Themen dabei sollen neben allgemein gesellschaftlich Fragestellungen auch der Klimaschutz oder der Justiz-Sektor sein. Wirtschaftliche Partnerschaften zwischen Unternehmen aus beiden Ländern sollen dabei keinesfalls aus dem Blickpunkt rücken, aber vorrangig möchte man miteinander in Dialog treten und von den reichhaltigen Erfahrungen auf der anderen Seite profitieren, so die Bundesministerin für Entwicklung.
Finanzielle Kooperation beziehe sich inzwischen vor allem auf Darlehensvergabe für Projekte und Zuschüsse. Diese Meldungen gab die SPD-Politikerin Wieczorek-Zeul in ihrer Stellungnahme zum Entwicklungshilfe-Etat der Regierung vor dem Bundestag bekannt. Auf die Interaktion mit den sogenannten Ankerländern, zu denen eben auch die Volksrepublik gehöre, sei für Deutschland ausgesprochen wichtig.
So sollen auf lange Sicht zudem Differenzen die Menschenrechtslage betreffend besser erörtert werden können im direkten Gespräch miteinander.

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