Tibet hat Angst vor China – Proteste nehmen wieder zu
By Matthias on Aug 25, 2008 in Bevölkerung
Während der Spiele haben sich viele Tibeter der sogenannten Ruhe vor dem Sturm ausgesetzt gesehen. Liefen die Proteste in Peking im überschaubaren Rahmen und ohne großen Einsatz von Gewalt ab, so fürchtet man nun in der Region die mögliche „Rache“ Chinas.
In vielen Ländern der Welt finden derzeit erneut Protestaktionen gegen die Tibet-Politik Chinas statt. Hierbei stehen die Menschen im Mittelpunkt, die unter Gewalt und Repression zu leiden haben. Häufig finden Märsche mit Kerzenlichtern zu den chinesischen Botschaften den einzelnen Ländern statt.
Am 30. August finden nach einem Aufruf des tibetischen Exil-Oberhauptes, der Dalai Lama, ein internationales Fasten über zwölf Stunden statt, das auf die Lage in Tibet aufmerksam machen soll. Die Angst der Menschen in Tibet selbst begründet sich darauf, dass der große Gegner China die abflauende mediale Beobachtung dazu nutzen könnte, wieder mit drastischeren Maßnahmen für die Durchsetzung der eigenen Pläne in Tibet zu sorgen.
Viele Exil-Tibeter sehen eine große Gefahr auf ihre Landsleute zukommen, die nur mit weltweiter Hilfe kontrolliert werden könne. Schon jetzt wurde der militärische Einsatz von chinesischer Seite in der Krisenregion teilweise verdreifacht.
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