Kein iTunes in China


Zumindest vorübergehend haben die Apple-Fans, die oft und gerne auch in China bei iTunes dem musikalischen Shopping frönen, schlechte Karten.
Die inzwischen weltberühmte und ebenso berüchtigte „Great Firewall Of China“ wurde nun erneut deutlich engmaschiger gezogen von der chinesischen Regierung. Auslöser ist die Tatsache, dass trotz des weitgehenden Verbotes von Protesten während der Olympischen Spiele via iTunes ein CD-Sampler vertrieben wird, der auf die Missstände in Tibet hinweist und eine Art besonderer Protest ist.

So ist der Zugang zum Download-Store iTunes derzeit versperrt. Nachdem bereits etliche Musiker wie die isländische Sängerin auf Unmut bei der Regierung in Peking gestoßen war, wundert das Vorgehen gegen das künstlerische Werk mit 20 Liedern, die von westlichen Interpreten und Bands zugunsten der Art of Peace aufgenommen wurden, nicht unbedingt.
Die Stiftung ist im Freundeskreis des Dalai Lama angesiedelt, der auch weiterhin in der ganzen Welt auf das brutale Vorgehen gegen Tibet-Aktivisten in China aufmerksam macht.
Zu den Künstlern, denen nun nach der Veröffentlichung des Samplers die Einreise nach China untersagt werden könnten, zählen auch internationale Stars wie Sting und Moby.

3 Comment(s)

  1. Also, von Shanghai aus funktioniert der iTunes Store super, seid Ihr sicher, dass das blockiert wurde? Wir wundern uns hier über sehr viele Meldungen – Seiten, die angeblich geblockt wurden, die aber immer, wenn man hier nach schaut, laufen…

    Shanghaineser | Aug 25, 2008 | Reply

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