Abschiebungen nach Schwarzmarkt-Handel


Während der Olympischen Spiele gilt: Wer nicht hören will, muss fliegen.
Von einem rigorosen Durchgreifen gegen den blühenden Handel mit völlig überteuerten oder falschen Tickets dem Schwarzmarkt rund um die Spielstätten in Beijing kann zwar nicht unbedingt gesprochen werden.
Dennoch sind es gerade die profitgierigen Händler aus dem Ausland, die nun doch verstärkt in den Blick der Obrigkeit gelangen und mit Konsequenzen rechnen müssen. Auf fast 40 beläuft sich die Zahl der Ausländer, die von der Polizei aufgegriffen und in Gewahrsam genommen wurden.

Von diesen Tickethändlern wurden inzwischen fast 20 abgeschoben, einige seien noch in Gewahrsam, etliche nach Aufnahme der Personalien wieder auf freiem Fuß, nachdem sie verwarnt und mit Bußgeldern belegt worden sind. Vernommen wurden sogar bis zu 300 der Aktiven Händlern auf dem Schwarzmarkt.

An Einheimischen, die Geld mit Olympia verdienen wollen, scheint man sich bei den zuständigen Beamten weniger zu stören als an Gästen aus anderen Ländern. Ohnehin haben die Aktionen der Polizei aus Sicht zahlreicher Beobachter keinen wirklichen Einfluss auf den Handel selbst.
Das Geschäft mit den Karten, die oft ein Vielfaches des ursprünglichen Verkaufspreises kosten sollen, floriert weiterhin gerade vor den Abschlussveranstaltungen.

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