Weitere Proteste von Pro-Tibet-Demonstranten


In Peking geht es dieser Tage ohnehin schon drunter und drüber, weil so viele zusätzliche Menschen vor Ort um die Spielstätten im Medaillenregen unterwegs sind.
Hinzu kommt, dass das Wetter immer wieder eine Strich durch die Rechnungen der IOC-Funktionäre gemacht und die Wettbewerbe auf den Außengeländen im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt haben. Vor diesem Hintergrund kann man sich gut vorstellen, dass Demonstrationen nicht gerade das sind, was die Organisatoren gerne sehen möchten.
Denn schaffte es die Organisation „Students for a Free Tibet“ nun, an der Stelle ein Spruchband anzubringen, an der bald das chinesische Staatsfernsehen seinen Platz im Stadtbild einnehmen soll. Die Aktivisten brachten ihr Banner mit der chinesischen sowie englischen Aufschrift „Befreit Tibet“ über einer olympischen Werbetafel an.
Die fünf beteiligten Gäste im Land dürfen sich nun über einen deutlich verkürzten Aufenthalt in China freuen. Aus juristischer Sicht ist dieses Vorgehen eine Verletzung der Gesetze China, so ein Sprecher der Pekinger Polizei. Die gewünschte Aufmerksamkeit jedenfalls haben die Demonstranten gefunden …

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