Olympia-Charme von Anschlägen und Demos bedroht
By Matthias on Aug 11, 2008 in Sonstige News
Ein bisschen anders hatten sich die Organisatoren der Spiele die ersten paar Tage sicher doch ausgemalt. Zwar kam es bisher zu der gewünschten guten Medaillenausbeute für die Volksrepublik.
Aber Demonstrationen, Anschläge oder gar einen Mord hatte man wohl kaum auf dem Wunschzettel vermerkt. Dennoch gehört auch das zu den Olympischen Spielen.
Bislang wurde etwa ein Dutzend ausländischer Demonstranten festgenommen, darunter auch ein deutscher Tibet-Aktivist, der schon kurze Zeit nach seiner Festnahme gen Deutschland abgeschoben wurde.
Während die Demonstrationen in erster Linie für politischen Ärger sorgen, sind in der Provinz Xinjiang bei erneuten Bombenanschlägen erneut elf Menschen ums Leben gekommen. Angst und ein Gefühl der Beklommenheit hatte zudem am Sonntag der Überfall auf einen amerikanischen Besucher der Spiele verbreitet.
Der Urlauber wurde ohne ersichtlichen Grund niedergestochen, als er gemeinsam mit seiner Gattin und einer Reiseführerin den Trommelturm zu Beijing besichtigt hatte. Der Täter selbst nahm sich mit einem Sprung vom Turm das Leben und entzog sich so einer Bestrafung.
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