China von Taifun bedroht


Während rund um Peking die großen Vorbereitungen für die Olympischen Spiele laufen und die ersten Schlüsselübergaben für die Wohnanlagen der Sportler aus aller Welt stattfinden, bedroht an anderer Stelle in der Provinz Fujian ein Taifun mit dem Namen „Fung-wong“ die Sicherheit der Einwohner.

Inzwischen mussten mehr als 600 000 Menschen in der Küstenregion im Südosten des Volksrepublik evakuiert werden. Wie die Wetter- und Sicherheitsbehörden des Landes mitteilten, habe sich „Fung-wong“ nach Eintreffen am Landstrich zwar abgeschwächt.
Dennoch will man China – gerade auch nach der furchtbaren Erdbebenkatastrophe keine unnötigen Risiken eingehen. Allein über 50 000 Fischer mussten auf Befehl der Regierung ihre Arbeiten auf dem Wasser unterbrechen. Die Maßnahmen scheinen sich bezahlt gemacht zu haben. Bisher gibt es keine Meldungen über Todesfälle in der Region.
Anders als in Taiwan, wo der Wirbelsturm zuvor sein Unwesen trieb und mindestens zwei Menschen das Leben gekostet hat. Auch andere asiatische Ländern wie die Philippinen und Japan werden derzeit erheblich von enormen Regenfällen und Unwettern heimgesucht, viele Menschen sind durch die Auswirkungen obdachlos geworden.
In China will man dies nun mit dem Einsatz der Sicherheitskräfte verhindern, sicher nicht zuletzt auch deshalb, weil die Welt derzeit ein Auge auf alles wirft, was sich im Land abspielt.

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