Umfassende Kündigungswelle bei Ölkonzern in China


Die Sparmaßnahmen halten auch in China, dem Land der international höchsten Wachstumsraten Einzug. Wie überall anders auf der Welt geht es auch beim Öl-Multi China National Petroleum Corporation nicht darum, über die Freistellung der Belegschaft Verluste auszugleichen.

Die Erträge sind zurückgegangen, dieser Entwicklung will man nun durch drastische Einsparungen entgegen treten. Und dazu gehört eben auch der Plan, innerhalb von drei Jahren mehr als 83 000 Mitarbeiter zu entlassen. Die Dimension der Zahl entspricht in China erwartungsgemäß in Prozenten ausgedrückt nur etwa 5% der Arbeitnehmer des Konzerns.

Für die Verantwortlichen im Konzern sind die Entlassungen sowie die Streichung weiterer Baumaßnahmen und von Reisebudgets sowie einen Stopp beim Kauf von Luxusautos unausweichlich, um der Krise in der chinesischen Energiewirtschaft entgegen zu wirken.

Eine Mitschuld trage auch die Regierung, die durch ihre Vorgaben für den Preis von Benzin, Kerosin und andere Energiestoffe als Schutz der ärmeren Bürger im Lande, die Energiekonzerne deutlich unter Druck setze. Die auslösenden Zahlen klingen wirklich nicht gut: Petro China vermeldete kürzlich einen Rückgang der Vorsteuergewinne um fast 40 %.

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