Anschlag auf Busse – droht jetzt die Terrorwelle?


Für viele China-Kritiker sind die furchtbaren Anschläge vom frühen Morgen eine Art Startsignal der drohenden Terror-Aktionen, die sich rund um die Olympischen Spiele ereignen könnten. Die Sicherheitsexperten im Land jedenfalls stehen bereit.
In der Stadt Kunming, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Yunnan, kam es zu drei Anschlägen auf Busse im Linienverkehr, die sich mit kurzem zeitlichen Abstand ereigneten. Wie hoch die Zahl der Toten dabei ist, müssen die Ermittlungen noch zeigen. Derzeit gehen die Behörden von etwa 15 Verletzten und mindestens drei Todesopfern aus.
Mehr als die Aussage, dass es sich nicht um einen Unfall sondern eindeutlich Sabotage handelt, konnte der Regierung bislang nicht abgerungen werden. Unklar ist im Moment, ob es sich möglicherweise um einen Anschlag mit terroristischem Hintergrund handelt, oder ob die Taten mit den Ausschreitungen zusammenhängen, die sich in der Region in den vergangenen Tagen zwischen Obrigkeit und Kautschukbauern ereignet haben.
Was jedoch mit Sicherheit nach den Bombenexplosionen eintreten wird, ist eine zusätzliche Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen, die ohnehin schon deutlich angehoben wurden für einreisende Besucher des Landes. Dass es keine 100%ige Sicherheit geben kann, will man China wenigstens ausprobieren.

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