China will größter Auslandsinvestor werden


Was Japan der Welt im technischen Segment schon vor Jahren beeindruckend vormachte, hat nun auch die Volksrepublik fest im Blick.
Jahrelang als Nation der Kopierer und Plagiate belächelt, legt sich China als Investitions- und Produktionsnation ganz allmählich immer mehr ins Zeug. Experten sagen für die kommenden Dekaden ein regelrecht chinesisches Zeitalter vorher.
In China selbst ist ohnehin „Made in China“ längst ein echtes Qualitätssiegel, das nichts mehr mit dem früheren Billiglohnland zu tun hat, in dem früher die ganze Welt ihre Produkte zum Tiefstlohn produzieren ließ.
Heute lassen Unternehmen der Wirtschaftsmacht China selbst im günstigeren Ausland ihre Waren anfertigen.
Inzwischen hat China auch die BRD als führende Volkswirtschaft Europas überholt mit einem Bruttoinlandsprodukt von ausgezeichneten 3,250 Milliarden Dollar. Nur Japan und die USA können die Zahlen noch übertreffen. Wie lange dies angesichts der Wirtschaftskrise jedoch so bleiben wird, bleibt abzuwarten.
Die großen Unternehmen aus China gehen heute gerne auf dem internationalen Markt einkaufen und gönnen sich (angeschlagene) ausländische Firmen, um den Einfluss als Investor für sich und die Heimat weiter auszubauen.
China als Nachahmer anderer Länder wird es so nie wieder geben, das Land will seinen internationalen Führungsanspruch endlich geltend machen.

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