Algenplage vor China könnte Olympische Spiele gefährden


Natürlich kann eine Veranstaltung wie die Olympischen Spiele nicht das Maß aller Dinge sein. In diesem Fall sieht die Sache aber ein wenig anders. Denn die Algenplage, die sich wie eine Art Teppich an der Hafenstadt Qingdao an der Ostküste auf das Land zubewegt und sich weiter ausbreitet, ist schließlich auch ökologisch eine Bedrohung für allerlei Lebewesen im Meer.
Besagte Algenplage bedroht nun neben den Meeresbewohnern auch die im Rahmen der Sommerspiele stattfindenden Segelwettbewerbe. Sieht man nun, dass es nur noch knapp fünf Wochen bis zum Start der Spiele sind, ist erleuchtend, dass die Organisatoren sich Sorgen machen. Dass möglicherweise die Veranstaltung selbst mit ein Auslöser für die Verschmutzung sein könnte, weist man beim Komitee weit von sich.
In jedem Fall wirkt sich das drastisch erhöhte Algenaufkommen auf die Trainingsbedingungen aus aller Welt aus. Die gut 30 Teams beklagen inzwischen mehr als mangelhafte Konditionen für die Vorbereitungen auf die so wichtige Meisterschaft. Um eine Dimension der Verschmutzung zu bekommen, helfen wie so oft die bloßen Zahlen: Rund 13000 Quadratkilometer Meer sind vor der Küste bedeckt, das ist nahezu ein Drittel der gesamten zum Training vorgesehen Fläche. Nun finden und fanden umfassende Reinigungsmaßnahmen durchgeführt werden, zu der mehr als 1000 Boote eingesetzt wurden. Bis Mitte Juli sollen die Schwierigkeiten bereinigt sein.

3 Trackback(s)

  1. Jul 6, 2008: from Grüne Spiele? Könnte man fast meinen wenn man die Algenteppiche vor der chinesischen Küste sieht...

Post a Comment