China-Kunst in Dresden und Berlin zu besichtigen


In den Medien wird oft und gerne Schelte betrieben, wenn um soziale Missstände in China geht, die positiven Aspekte kommen dabei leider nur allzu häufig unter die Räder. Die Staatlichen Museen Berlin und die Kunstsammlungen in Dresden wollen nun gemeinsam daran arbeiten, das kulturelle Erbe der Großmacht China aufzupolieren und den interessierten Besuchern zu präsentieren.
In einer Ausstellung von Kunstwerken aus dem Bereich der Tuschemalerei werden nun hierzulande erstmalig so viele Künstler aus China einem großen Publikum nahegebracht, wie xianzai.de regelrecht euphorisch mitteilt. In diese Lobhudelei fällt auch Fan Di’an, der amtierende Direktor des National Art Museum in China, kurz NAMOC. Die Ausstellung mit dem aussagekräftigen Namen „Zeichen im Wandel der Zeit. Chinesische Tuschemalerei der Gegenwart” verspricht Einblicke von nie geahnten Ausmaßen und wird gewiss nicht nur China-Fans in den Bann ziehen.
Immerhin gilt die Tuschemalerei aus China als eine der wichtigsten Formen künstlerischer Arbeit aus dem ostasiatischen Raum und blickt auf eine Tradition über mehrere Jahrtausende zurück, die sich auch in unserer Zeit in China fortsetzt. Es lohnt sich, beiden Standorten der Ausstellung einen Besuch abzustatten, denn die Schwerpunkte in Dresden und Berlin unterscheiden sich deutlich voneinander.

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