Kann China den ökologischen Raubbau rechtzeitig beenden?
By Matthias on Jun 25, 2008 in Politik
Berichteten wir erst gestern über die chinesischen Bemühungen um Kooperationen zum
Schutz der Umwelt im Rahmen des Wirtschaftsdialoges mit den USA, ist es nun die Handelszeitung aus der Schweiz, die China einen extremen Raubbau vorwirft und damit sicher in gewissen Punkten berechtigte Kritik anbringt.
Ja, China muss sich etwas einfallen lassen, um den Wasserverbrauch, den Bedarf an Energie und den Verbrauch natürlicher Rohstoffe wie Holz und Kohle zurückdrehen, um nicht auf lange Sicht noch mehr Natur zu zerstören. So treffend die Vorwürfe des WWF und anderer Umweltsucht-Organisationen auch sind, dass sich Chinas Verbrauch seit den 60er Jahren verdoppelt hat und weiter ansteigt.
Dass ein Umstieg von heute auf morgen bei einem Land dieser Größe möglich ist, kann wohl niemand ernsthaft erwarten. Anhören muss man sich hingegen in China zurecht, dass die Bemühungen teilweise etwas halbherzig wirken und eher die Entwicklung der internationalen wirtschaftlichen Stellung im Blick ist als Mutter Natur. Die Fakten im Artikel sollte man sich so oder so mal auf der Zunge zergehen lassen, um die Dimension des chinesischen Verbrauchs zu erkennen.
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