China setzt sich massiv gegen Produktionsfusch ein


In Europa wie den Vereinigten Staaten wurden in den vergangenen Wochen immer öfter Vorwürfe in Richtung chinesischer Regierung laut, dass politisch etwas gegen die mangelhafte Qualität vieler Spielsachen aus chinesischer Produktion unternommen werde müsse.
Dieser Wunsch, so besagt es ein Bericht unter n-tv.de, will man nun im größeren Umfang nachkommen. Insgesamt verfügt der Wirtschaftsstandort China mittlerweile mehr als 3500 Fabriken für Spielzeugherstellung.
Gut einem Fünftel dieser Betriebe wurde nun nach den Skandalen und den Protesten im Ausland die Lizenzen für den Export entzogen. Mit ausgelöst worden seinen die staatlichen Regulierungen durch ein Gespräch des Chefs der Qualitätssicherungs-Generalverwaltung mit der EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva.
Eine umfassende Überprüfung der Standards und der Produkte habe stattgefunden, danach sei der Entschluss zum Linzenzentzug gefasst worden. Verständlicherweise lässt sich die Regierung in Peking in diesem Bereich gerne auf Gespräche mit den Importeuren aus der ganzen Welt ein.
Denn allein der europäische Spielzeug-Markt nimmt pro Jahr ein Viertel der 22 Milliarden Spielzeuge aus chinesischer Produktion ab. Die Qualität einiger Exportwaren war so schlecht, dass für die Kinder wirkliche Gefahren beim Gebrauch aufgetreten waren.

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