Chinesisches Kulturgut in Mitleidenschaft gezogen
By Matthias on Mai 28, 2008 in Kultur
Während die Zahl der Opfer des schlimmsten Erdbeben seit vielen Jahren in China weiter stetig absteigt und Millionen Menschen ohne Obdach in eine ungewisse Zukunft blicken, werden ganz allmählich die Ausmaße der anderen betroffenen Bereiche deutlich.
Auch vor der Jahrtausende alten Kultur der Volksrepublik hat die Naturkatastrophe nicht Halt gemacht.
Im Tagesanzeiger der Schweiz ist die Rede von den Schäden, die unter anderen an der weltberühmten Terrakotta-Armee aufgetreten sind nach dem Beben.
Nach jetzigem Stand der Dinge sind sieben Krieger der Armee, die im nördlichen China in der Provinz Shaanxi zu bewundern sind, in Mitleidenschaft gezogen, jedoch seien die Kunstwerke mit einem verhältnismäßig leichten Schaden davon gekommen, so die Berichte der örtlichen Nachrichtenagenturen.
Eine Zerstörung der Terrakotta-Armee wäre historisch betrachtet eine Katastrophe erster Klasse.
Die 8000 Figuren gehen geschichtlich auf den ersten Kaiser Chinas Qinshi Huangdi zurück und sind eine der großen archäologischen Entdeckungen des vergangenen Jahrhundert, die Jahr für Jahre zahllose Besucher anlockt.
Auch an anderen der 41 beeindruckenden Kunstwerke der Region kam es zu Beschädigungen, die erst nach und nach professionell begutachtet und gegebenenfalls wieder hergestellt werden müssen.
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