Chinas Bildungsangebot schreckt vor Kindergärten nicht zurück
By Matthias on Mai 27, 2008 in Bevölkerung
Liest man den Beitrag des schweizerischen Tagesanzeigers, ist es schon absonderlich, welche Blüten die vor nunmehr über 30 Jahren begonnenen Wirtschafts- und Bildungsreformen in der Volksrepublik mittlerweile treiben.
Inzwischen finden selbst in chinesischen Kindergärten Kurse mit Namen wie „Early MBA“ statt, in denen schon den Kleinsten erstes Grundwissen aus Bereichen wie Wirtschaft und Naturwissenschaften vermittelt werden soll.
In überschaubaren Gruppen werden die Kinder dort auf das Halten von Vorträgen und Diskussionen vorbereitet, um so den entscheidenden Schritt weiter zu sein als die Konkurrenz. Die jüngsten Teilnehmer sind dabei erst drei Jahre alt.
Über Sinn und Unsinn solcher Ansätze auf dem Bildungssektor kann man unterschiedlicher Meinung sein. Sicher ist jedenfalls, dass auf den Kindern der neuen Generation die Hoffnungen ganzer Familien ruhen, oder besser gesagt lasten.
Ein Grund für die Wünsche der Eltern nach Erfolg ihres Nachwuchs ist auch die Ein-Kind-Politik. Einen zweiten Versuch gibt es nicht. Immer stärker regiert in China der Ellenbogen, das bekommen die Kinder im jüngsten Alter am stärksten zu spüren.
Der Tagesanzeiger bietet hiermit einen umfangreichen Überblick über die Bemühungen Chinas, schon im Kindergartenalter die Weichen zu stellen für ein erfolgsorientiertes Leben, das nicht zuletzt auch dem Land zugute kommen soll.
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