Wie aus der Rauchernation China eine große Nichtraucherzone werden soll


Vielen Urlaubern ist vor dem Antritt einer China-Reise gar nicht bewusst, welche große Rolle der Konsum von Tabak hier noch immer einnimmt, während in den meisten anderen Teilen der Welt inzwischen weitgehendes Rauchverbot durchgesetzt worden ist.
Der Focus nimmt sich der Thematik an.
Im Rahmen der Olympischen Spiele will nun die chinesische Nichtraucherlobby endlich ihre Ziele in die Tat umsetzen, um aus ihrer Heimat eine gesundheitsbewusstes Umfeld werden zu lassen.
Noch werben in China selbst Sportler für die bekannten Zigarettenmarken, währen sogar in Schulen und Krankenhäusern dem glimmenden Laster gefrönt werden darf.
In keinem anderen Land wird soviel Nikotin geraucht, geschnupft und gekaut, damit soll aber jetzt Schluss sein, wenn es nach den Gesundheitsbehörden geht.
Bislang sterben alljährlich etwa eine Million Chinesen an den Folgen des Tabakkonsums, mehr als 350 Millionen Menschen nehmen regelmäßig die ungesunden Produkte zu sich.
Die Anwesenheit der Gäste aus aller Herren Länder, in denen das Rauchen nur noch in gesonderten Räumen – wie etwa in den USA – erlaubt ist, soll zur Durchsetzung von Restriktionen genutzt werden. Schon jetzt sehen Wissenschaftler wie Ren Mengshan die Spiele im kommenden Sommer als „rauchfreie Spiele“, in jedem Fall wird es an den Sportstätten und in den Unterbringungen der Athleten ein generelles Rauchverbot geben.
Ab Mai soll nun in Bibliotheken und zahlreichen anderen öffentlichen Orten das Rauchen untersagt oder wenigstens eingeschränkt werden.

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