Olympia-Fackel ist nicht ausgegangen! VISA-Bestimmungen erschwert


Das zumindest – weiß man bei tagesschau.sf – ist die feste Überzeugung des chinesischen Olympischen Komitees, das weiterhin die Proteste während des Fackellaufs rund um die Welt mit aller Härte verurteilt. Es sei ein Problem zwischen China und der Exil-Regierung Tibets, wofür es keiner globalen Einmischungen bedürfe.
Die Konsequenzen hat man in China nun gezogen aus den weltweiten Protesten und zwar so, wie es China-Kenner bereits befürchtet hatten.
Trotz der Tatsache, dass die Sommerspiele in weniger als einem halben Jahr beginnen, wurden die Visa-Bestimmungen nun in China drastisch erschwert.
Ohne jedwede Stellungnahme des Außenministeriums sieht die Lage für Einreisewillige nun so aus, dass es für Ausländer nun keine Visa für drei Jahre mehr gibt, die zur mehrfachen Einreise innerhalb des Zeitraums berechtigen.
Ab sofort und bis Mitte Oktober werden die Einreise-Erlaubnisse nur noch für drei Monate ausgestellt, wobei nur zweimaliges Einreisen erlaubt sei. Auch die Tages-Visa wurden zu Ungunsten Reisender modifiziert, für Wirtschafts-Reisende eine erhebliche Veränderung.
Ob die Fackel nun ausgelöscht war, während sie Station in Paris machte, ist nicht wirklich interessant. Zeigen muss sich nun, wie sich die Lager weiterhin verändert, stabilisiert oder verschlimmert in China. Denn die Olympischen Spiele sind bald Geschichte, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Rest der Welt jedoch sollte sich irgendwann wieder normalisieren.

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