China reagiert verärgert auf Proteste der EU-Minister


Nun ist es also endlich so weit. Der längst Fackellauf in der Geschichte der Olympischen Spiele hat begonnen. Und zwar nirgendwo anders aus bei der Feier auf dem historischen Platz des himmlischen Friedens. Nur eben dieser Frieden ist nach wie vor oder gerade jetzt zwischen den Nationen reichlich gestört.
Bevor die Fackel ihren Weg auf die 137 000 Kilometer durch immerhin 134 Städte beginnt, ist noch immer nicht ganz klar, ob es zu einem Boykott der Eröffnungsfeier durch die Länder der EU kommen wird, oder nicht.

Klar ist jedenfalls, dass die Konflikte um die mögliche Autonomie Tibets denkbar schlechte Zeichen setzen für eine Veranstaltung wie die Olympischen Spiele, die doch eben genau dem Zwecke des Friedens dienen sollen.

Allein die Sicherheitsvorkehrungen, von den unter anderem unter derwesten.de berichtet wurden, lassen schon erkennen, dass bei den diesjährigen Spielen alles wohl ein wenig anders ablaufen wird als normalerweise. Entspannung ist erst einmal nicht abzusehen, bedenkt man, dass sich die chinesische Regierung einstweilen pikiert über die Kritik aus dem europäischen Parlament zeigt und für diese Woche weitere Proteste gegen die Tibet-Politik angekündigt sind für alle Teile der Welt.
Aus Sicht der Führung in Pekin habe das „Problem Tibet“ keine Bedeutung für andere Länder, weil es ein innenpolitisches sei.

Post a Comment