China legt Wert auf Transparenz der Tibet-Situation


Böse Zungen würden behaupten, es gehe vor allem, es gehe der chinesischen Regierung um die Abwendung eines möglichen Boykotts der Olympischen Spiele.
Tatsächlich liegt der Gedanke auf der Hand. Doch bei genauerer Betrachtung schimmert durch, dass es der politischen Führung eine Priorität ist, dass die Lage sich allmählich wieder normalisiert, das lässt ein AFP Artikel vermuten.

Für den morgigen Mittwoch ist eine umfassende Reise ins Krisengebiet um die tibetische Hauptstadt Lhasa geplant, an der etwa 12 Vertreter der Medien aus der ganzen Welt von Japan bis zu US-Reportern teilnehmen können und sollen. Über drei Tage soll sich diese Fahrt hinzuziehen und der internationalen Presseeinen Eindruck über die Lage vermitteln, nachdem von staatlicher Seite die Berichterstattung weitgehend zensiert worden war während der heißen Phase. Teil der Maßnahme ist Kommentaren aus dem Außenministerium Chinas zufolge auch ausführliches Interviewen der Opfer in der Region um Lhasa, wo die Auseinandersetzungen am härtesten waren.

Sicher ist allemal, dass es sich bei der Aktion um eine politische Reaktion auf die ständig neuen Auskünfte über die Zahl der Todesopfer nach den Unruhen von Seiten der Exilregierung Tibets handelt. Inzwischen hat das angrenzende Nepal angekündigt, keine weiteren Proteste gegen China mehr zuzulassen und die Forderung nach einer Autonomie Tibets in keiner Weise zu unterstützen.

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