Schweres Erbeben versetzt Chinesen in Angst und Schrecken
By Matthias on Mrz 21, 2008 in Bevölkerung, Umwelt
Lange Zeit waren die Einwohner der chinesischen Provinz Xinjiang von den heftigen Erdbeben verschont geblieben, die immer wieder die Gegend erschüttern.
Vergleichsweise harmlos seien die letzten registrierten Bodenbewegungen gewesen, berichtet Der Standard aus Österreich online.
Nun jedoch sei die in diesem Fall zum Glück eher dünn besiedelte Region im westlichen Teil des Landes von einem nicht unerheblichen Beben heimgesucht werden. Ein Bericht der US-Erdbebenwarte wartet vermeldete eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala, die Regierung in Peking spricht gar von 7,3 Punkten.
Am schlimmsten seien die Auswirkungen in Xinjiang gut 225 Kilometer von der Stadt Hotan entfernt gewesen.
Amerikanische Geophysiker sind nun in Alarmbereitschaft, denn ein schlimmeres Beben habe es in der Region noch nie gegeben. Zuletzt sei ein Erdbeben vor Ort nahe Hotan im Jahre 1992 beobachtet worden, damals jedoch nur mit einem Wert von 5,9. Und schon dieser Wert birgt für die Bewohner der betroffenen Gebiete große Risiken, die Katastrophen sind in der Regel vorprogrammiert. Glück im Unglück gab es in diesem aktuellen Fall dennoch, denn beim aktuellen Beben gab es nach Auskunft der Regierung keine Todesfälle zu vermelden.
Moin,
ich lebe ca. 400km vom Epizentrum entfernt und es war für mich das zweite Erdbeben. Nochmal brauch ich das glaube ich nicht. Nach dem Hauptbeben um ca. 14.10Uhr (wir sassen gerade der Glotze) gab es um kurz nach 17.00 Uhr nochmal eines. Das interessante war das die Leute beim zweiten mal wesentlich gelassener waren und schön die Rucksäcke mit Nahrungsmitteln gepackt hatten.
Unser Wohnblock hat das ganze ganz gut überstanden, nur ein paar Risse sind zu sehen und ein Teil der Fassade ist runtergekommen.
Scheinbar kommt um 22.00 Uhr nochmal ein Schwung, was aber eine infoffizielle Meldung aus meiner Uni ist…
Cheers aus Chongqing,
Sven
Sven -Chongqing -China | Mai 12, 2008 | Reply