Chinas Öl-Problem gibt Anlass zur Sorge
By Matthias on Mrz 6, 2008 in Umwelt, Wirtschaft
Das Handelsblatt bezieht Stellung zur derzeitigen Öl-Problematik in China. Längst ist das Land nach den USA die Nummer Zwei der Verbraucher beim Schwarzen Gold, was bei der Beschaffung allmählich Grund zur Sorge gibt.
Aus Sich der OPEC, der Organisation der Erdölfordernden Länder, ist mit einem weiteren Bedarfsanstieg von mindestens 50% in China zu rechnen, und das nur bis zum Jahr 2030.
Nach der hier bereits erwähnten Inflations-Lage in China entwickelt sich also auch beim Öl die Lage zusehends dramatischer. In vielen Bereichen in Küstennähe hat dies zuletzt bereits dafür gesorgt, dass die Regierung Chinas Kraftstoff wie Benzin und Diesel rationieren musste. Die schnelle Zunahme der Autozulassungen hat diese Schwierigkeiten schneller als erwartet voranschreiten lassen.
Dabei sind die Bedarfsfelder für Öl vor allem in der produzierenden Wirtschaft zu finden. Strom und die Textil-Herstellung erfordern große Reserven, um den Fortschritt weiter in dieser Größe gewährleisten zu können.
War China und die Industriestadt Peking bisher lange Zeit selbst für die Gewinnung zuständig, reichen die eigenen Aufkommen längst nicht mehr. Für 2010 wird eine Rekord-Einfuhrmenge für Öl im Umfang von 200 Millionen Tonnen Rohöl erwartet. Die Suche nach eigenen Vorkommen ist damit also gut begründet für die Wirtschaft Chinas.
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