Friedensnobelpreisträger appellieren an Präsident Jintao in China


Da sind die Worte von Hollywood-Legende und seinen Kollegen gerade erst verhallt, schon kommen von anderer Seite Bitten an die chinesische Regierung auf.
In der Baseler Zeitung steht zu lesen, dass sich nun acht Friedensnobelpreisträger – unter ihnen Erzbischof Desmond Tutu, die Juristin Schirin Edadi und Menschenrechtsaktivistin Jody Williams aus den USA – zusammengeschlossen haben, um China dazu aufzurufen, sich aktiv in der Krisenregion Darfur für den Friedensprozess stark zu machen.
Die engagierten Weltenbürger wiesen in der britischen „Independent“ darauf hin, dass gerade im Jahr der Olympischen Sommerspiele auch das politische Handeln einer Weltmacht wie China dem Friedens- und Einklangsgedanken der Veranstaltung gerecht werden müsse. China wisse selbst am besten, welchen Einfluss die Regierung nehmen könne, etwa durch die Verfügung wirtschaftlicher Saktionen.
Auch wird darauf hingewiesen, dass die fortwährenden Verbrechen durch die gestärkten Handelsbeziehungen zwischen China und dem Sudan zum Teil finanziell erst möglich geworden seien. Es könne nicht angehen, dass die ganze Welt im sportlichen Miteinander taumelt, während in der Darfur-Region weiterhin Menschen vertrieben und vergewaltigt werden oder ihr Leben lassen müssen.
Aus Großbritannien kommen derweil noch andere Töne. Den Sportlern von der Insel wurde schon jetzt strengstens untersagt, die politischen Ereignisse während der Sommerspiele in Beijing öffentlich zu kommentieren.

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