Hollywoods Guru hilft China nicht bei den Sommerspielen


Zunächst hatte Hollywood Über-Regisseur Steven Spielberg der Regierung Chinas seine kreative Unterstützung für die Eröffnungsfeier und den Ausklang der Olympischen Spiele zugesichert, die ab 8.August in China stattfinden werden.
Nun hat der mit dem Höchstpreis Oscar ausgezeichnete Spielberg dem Organisationsteam in Beijing doch so seine Mithilfe als Berater in künstlerischen Fragen entzogen, informiert El News.
Grund für seine Absage sei die Krise in Darfur, deren Ende noch immer in greifbarer Nähe liege. Spielberg könne sich nicht voll und ganz seinen Aufgaben widmen, solange ein solcher Brennpunkt die Aufmerksamkeit auf sich ziehe.

Tatsächlich wurde der Regisseur erst Tags zuvor von zahlreichen Hollywood-Kollegen für seine Zusage gerügt. Menschenrechtsaktivisten wie Mia Farrow und viele andere kritisierten Spielbergs Will zur Kooperation mit der Regierung Chinas.
Schon lange vor der zivilen Kritik hatte die UN China aufgefordert, nicht nur die Unterstützung des Sudans durch Erdölabnahmen auszusetzen, solange das Krisengebiet nicht zur Ruhe kommt.
Auch Spielberg hat nach eigener Aussage mehrfach versucht, die Regierung dazu zu bewegen, die Sommerspiele als Forum zu nutzen, um auf die Krise im Sudan aufmerksam zu machen.
Ein Land wie China könne wichtige Entwicklungen in Gang setzen. Seinen Vertrag habe er bewusst bisher nicht unterzeichnet, weil er um die Probleme gewusst habe, so Spielberg in einem Interview.
Ob nicht gerade die Zusammenarbeit zwischen Hollywood und Beijing etwas hätte bewegen können, wird auf diese Weise wohl unbeantwortet bleiben müssen

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