China lockert verschärfte Auflagen für Videoinhalte im Web wieder


Bei all den Vorwürfen gegen Restriktionen durch die chinesische Regierung gegenüber privaten und gewerblichen Internetnutzern wird eines oft vergessen. Die Zahl der Nutzer verlangt auch eine andere Vorgehensweise als es vielleicht in anderen Ländern der Welt möglich ist.
Außerdem entwickelt sich allmählich ein Gefühl für sinnvolle und weniger sinnige Regulierungen des virtuellen Marktes, wie ein Bericht bei Golem zu zeigen weiß.
Ende Januar waren in China zunächst neue Veröffentlichungsrichtlinien für Videos und Audiodateien zum Einsatz gekommen. Diese ließen zeitweise nur Unternehmen in Staatsbesitz – zumindest aber unter staatlicher Kontrolle – das Recht zukommen, Webinhalte zum Download bereitzustellen.
Diese Reglementierung ist nun nach knapp einer Woche von behördlicher Seite der Ministeriums für Informationsindustrie wieder teilweise aufgehoben worden. Von der Stelle, die das neue Gesetz auch verabschiedet hatte.
Somit dürfen nun auch weiterhin solche private Anbieter Videos und Audioformate im Web anbieten, die dies bereits vor dem 27.12.2007 getan haben und sich dabei nicht in Konflikt mit geltendem Recht befanden. Für alle Anbieter, die erst nach dem Stichtag Downloads bereit stellen wollen, müssen sich an der neuen Richtlinie orientieren.
Mit Blick auf mehr als 200 Millionen chinesische Internetnutzer ist also trotz aller Probleme durchaus eine Besserung und Einsicht für die Interessen der User an vielen Stellen zu erkennen.

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