Von wegen Umweltmuffel – Chinas vorbildliche Windenergie
By Matthias on Feb 1, 2008 in Umwelt, Wirtschaft
Da staunte Umweltminister Sigmar Gabriel nicht schlecht, als er die Menge der Windräder in China bewundern durfte auf seiner Reise nach China, in deren Mittelpunkt Diskussionen und Gespräche zum Quo Vadis den Umweltschmutz betreffend standen. Natürlich gibt es wie überall sonst auch in China Probleme, die gelöst werden müssen zum Wohle der Umwelt.
Der China-Blog Guide verdeutlicht in seinem Artikel über die deutsch-chinesische Zusammenkunft, dass Gabriel selbst China scheinbar bislang zum Teil falsch eingeschätzt hatte. Gabriel nennt das fortschrittliche China den eigentlichen Weltmeister in Sachen Windenergie.
Für die kommenden 12 Jahre ist ein weiterer Ausbau der Technologie auf diesem Sektor auf insgesamt 30 Gigawatt geplant. China ist sich also durchaus seiner Verantwortung und der Stellung in der Weltgemeinschaft bewusst. Dies betonte auch außen Vizeaußenministier Yesui beim Treffen mit der Delegation aus Deutschland.
Um satte 16% wolle China bis 2020 die Energie-Gewinnung aus erneuerbaren Technologien vorantreiben, um die Schadstoff-Ausstöße weiter zu verringern und selbst aktiv am Erhalt der Natur teilzuhaben.
Da soll noch mal jemand China als gedankenlosen Umweltverschmutzer bezeichnen. Immerhin wird hier etwas getan, obwohl die Wirtschaft und die Bevölkerung weiterhin explodieren.
Der deutsche Vertreter Gabriel hat dabei vor allem eines zeitig erkannt: Eine nachhaltige und schützende Umweltpolitik ist nur in der Zusammenarbeit wirklich durchsetzbar.
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