China im großen Endspurt vor den Sommerspielen
By Matthias on Jan 25, 2008 in Kultur
Land und Leute befinden sich schon jetzt zu Jahresbeginn in großer Aufregung wegen der bevorstehenden Sommerspiele in Peking, die am 8.August feierlich eröffnet werden. Die Zeremonie mit der Ankunft des Feuers wird im neuen liebevoll als „Vogelnest“ bezeichneten Nationalstadion stattfinden, das die letzte noch fertig zu stellende Sportstätte der 37 neu gebauten ist.
Umstrittener als der Erfolg der Spiele ist die Verbesserung der Rechtslage in China. Wissenschaftsexperten vom Menschenrechtsausschuss und Mitglieder des Sportausschusses waren darüber uneins.
Während die Menschenrechtler einer positiven Veränderung der Lage in China skeptisch gegenüber stehen, zeigten sich die Sportler beim Ausschusstreffen in Berlin sicher, dass allein die enorme Zahl internationaler Gäste wie schon an vielen anderen Orten auch in China das Volk verändern werde.
Nicht nur aus wirtschaftlicher sei es für China wichtig, sich der Welt zu öffnen.
Längst seien erhebliche Verbesserungen beim Arbeits- und Migrantenschutz feststellbar, so äußerte sich Gudrun Wacker, Mitglied der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Außerdem sei China trotz aller Probleme schon jetzt eines der sozialistischen Länder, in denen es den Bürger leicht gemacht wird, ins Ausland auszureisen.
In einem Punkt sind sich Forscher und Sportausschuss-Funktionäre indes ohnehin sicher. Einen Boykott der Spiele in China sollte es auf keinen Fall geben, weil sie eine große Chance für das Zusammenrücken der Welt sind, wie die Geschichte schon so oft bewiesen hat.
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